Stellen Sie sich vor: Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren. Er zieht wie eine Lokomotive an der Leine, bellt jeden Passanten an und ignoriert Ihre Kommandos konsequent – als hätte er Watte in den Ohren. Klingt das bekannt? Keine Sorge: Sie sind nicht allein, und vor allem: Es gibt Abhilfe! Der Hundesportverein Nußloch e.V. erklärt, was eine gute Hundeführung im Alltag ausmacht – und was die Begleithundeprüfung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) uns darüber verrät.
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Wer mit dem Hund unterwegs ist, bewegt sich nie „nur“ als Fußgänger. Man ist gleichzeitig Hundehalter, Verkehrsteilnehmer, Sicherheitsbeauftragter, Animateur und manchmal auch Krisenmanager auf zwei Beinen. Und das alles auf Gehwegen, Feldwegen, an Landstraßen, im Wohngebiet und mitten im Feierabendverkehr. Grund genug, das Thema „Hund im Straßenverkehr“ einmal genauer zu beleuchten – aus Sicht derjenigen, die zu Fuß mit Hund unterwegs sind, und aus Sicht derer, die im Auto oder auf dem Fahrrad an ihnen vorbeifahren.
Kinder und Hunde – das ist für viele Familien eine wunderbare Kombination. Hunde begleiten Kinder beim Aufwachsen, schenken Nähe, Trost und Abenteuer. Gleichzeitig wissen wir aus unserer Vereinsarbeit: Damit diese Begegnungen harmonisch und sicher verlaufen, braucht es Wissen, klare Regeln und Erwachsene, die aufmerksam begleiten. Denn so schön die Verbindung zwischen Kind und Hund sein kann, so schnell entstehen Missverständnisse, die für beide Seiten unangenehm oder sogar gefährlich werden.
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Kurzantwort: Hunde sollten bei Kälte nur in Ausnahmefällen und nur sehr kurz im Auto bleiben; das Risiko von Unterkühlung, Erfrierungen und gesundheitlichen Schäden ist real und hängt stark von Rasse, Alter, Gesundheitszustand, Feuchtigkeit und Parkdauer ab. Im Zweifel: Hund zuhause lassen oder eine Betreuung organisieren.
Hunde im Auto bei Kälte
Autos kühlen im Winter schnell aus; ein geparktes Fahrzeug bietet wenig Bewegungsfreiheit und verliert Restwärme über Glas und Metall. Schon kurze Standzeiten können für kleine, kurzhaarige, alte oder kranke Hunde gefährlich werden, weil sie Wärme schneller verlieren als größere, dichtfellige Rassen. Halter müssen daher individuell einschätzen, ob das Tier die Bedingungen aushält.
Der Winter verändert, wie wir mit unseren Hunden unterwegs sind, pflegen und füttern. Wetter, Temperatur, Nässe, Glätte und kürzeres Tageslicht verlangen eine flexible, hunde‑individuelle Herangehensweise: Routenwahl, Frequenz und Dauer der Gassigänge, Ausrüstung, Pfotenpflege, Rückkehr und Aufenthalt in der Wohnung sowie Fütterung sollten an Größe, Felltyp, Alter und Gesundheitszustand des Hundes angepasst werden. Kleine, kurzhaarige, sehr junge oder ältere Tiere frieren deutlich schneller; große, dicht behaarte Rassen tolerieren längere Aufenthalte draußen besser, brauchen aber trotzdem Schutz vor Nässe und Streusalz.
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