05 Feb 2026;
08:00PM -
Vorstandssitzung

Warum Ihr Hund einen Verein braucht – auch wenn er denkt, er sei bereits Präsident des Hundeparks

 

Jeder Hundebesitzer kennt es: Das stolze Gefühl, wenn der vierbeinige Freund endlich nicht mehr auf den Teppich pinkelt. Die leichte Verzweiflung, wenn „Sitz“ verstanden wird, aber nur nach dem dritten Mal. Und natürlich die Überzeugung, dass man selbst und sein Hund ein unschlagbares Team sind. Doch was wäre, wenn Ihr Hund noch mehr könnte? Was wäre, wenn er… Vereinsmitglied wird?

Hier sind die unschlagbaren, teils überlebenswichtigen Gründe, einem Hundeverein beizutreten:

🐕 Soziale Kontakte für Ihren Hund – Ihr Vierbeiner hat vielleicht die Nachbarschaftshunde gesehen, aber glaubt er wirklich, dass er die einzige Fellnase mit Stil ist? Ein Verein zeigt ihm, dass es auch andere gibt, die wissen, wie man eine Pfütze mit Würde umrundet.

🏃 Sport und Bewegung – Natürlich kann Ihr Hund rennen, aber kann er rennen UND dabei cool aussehen? Im Verein lernt er Disziplin – oder zumindest, wie man bei Agility den Besitzer elegant ignoriert.

🤝 Menschlicher Austausch – Manchmal muss man mit anderen Hundebesitzern sprechen, um zu erfahren, ob das eigene Tier wirklich ein Genie ist oder nur besonders gut im Bettdecken-Zerstören.

🏆 Turniere und Vereinsleben – Hat Ihr Hund Starpotenzial? Lassen Sie ihn antreten! Vielleicht gewinnt er die nächste Vereinsmeisterschaft – oder zumindest den Titel „schnellster Wurstfänger“.

💡 Expertentipps statt fragwürdiger Internet-Ratschläge – Mal ehrlich, wie oft haben Sie nach „Warum frisst mein Hund Socken?“ gegoogelt? Im Verein gibt es echte Experten – und vielleicht jemanden, der schon erlebt hat, wie ein Retriever eine ganze Sockenkollektion verschluckt hat.

Fazit: Ein Hundeverein ist nicht nur eine Entscheidung für mehr Spaß, mehr Sozialleben und mehr Training – es ist die Investition in ein glücklicheres Hundeleben (und ehrlich gesagt auch in Ihr eigenes). Also, auf die Pfoten, fertig, los!

Hund gefunden - was nun?

Die Anzahl der Hundebesitzer in deutschen Haushalten steigt stetig. So stieg deren Anzahl laut einer Umfrage von 10,7 Millionen in 2018 auf 12,27 Millionen in 2021. Dabei stieg di Anzahl derer, die zwei oder mehr Hunde besitzen von 1,85 auf 2,09 Millionen. Im Jahr 2017 sind allein beim Tierregister TASSO rund 33700 Hunde als vermisst gemeldet und 31700 wieder zurückvermittelt worden.

Ein großer Teil der Hunde sind in den Kommunen, in denen deren Besitzer leben, erfasst, da für Hunde (übrigens als einziges Haustier!) Steuern entrichtet werden müssen. Als Erkennungszeichen müssen diese Tiere "Marken" an ihren Halsbändern tragen. Allerding sind Tiere, deren Halte sich "die Steuern sparen" wollen, hier logischerweise nicht erfasst. Und das sind, nach allgemeinen Schätzungen, ungefähr 25%.

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Halsband oder Geschirr?

An dieser Frage scheiden sich häufig die Geister: Manche Hundeführer bevorzugen das Halsband, wieder andere das Geschirr. Und beide Lager haben sowohl Recht, als auch Unrecht. Denn hierbei gibt es kein Entweder/Oder. Beides hat seine Berechtigung. Er kommt, wie immer im Leben einfach auf die Gelegenheit an.

Also ist die Frage eher: wann nutzt man was?

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Manchmal ist der Wurm drin

Hunde, die artgerecht leben und frei laufen dürfen, kommen mit Würmern bzw. ihren Eiern in Kontakt. Das ist nicht zu vermeiden und ganz alltäglich.

Beim Schnuppern an Pflanzen, beim Gassigang, beim Kontakt mit Ausscheidungen anderer Tiere (nicht nur Hunden), beim Spielen auf der Wiese. Bei all diesen Gelegenheiten können die Wurmeier über Nase und Maul aufgenommen werden.

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Hund im Regen

 

 

Wir kennen es alle aus der letzten Zeit: Es regnet, es ist kühl, der Waldboden ist matschig und schmutzig. Eigentlich ein schöner, milder Winter, dieser Sommer.

Bei dem Wetter möchte man am liebsten nicht vor die Türe. Manchen Hunden geht das genauso.

Auch wenn Hunde tatsächlich eine Zeit lang ohne lange Spaziergänge zurecht kommen, sind ausgiebige Spaziergänge wichtig. Selbst wenn das Wetter schlecht ist. Vielen Hundebesitzern ist dies sogar wichtig, zwingt es sie doch ihren anderen Hund (nämlich den inneren Schweinehund) zu überwinden, und trotzdem vor die Tür zu gehen. Frische Luft und Bewegung ist ja nicht nur für den Vierbeiner gesund.

Bei unseren Fellnasen nun gibt es auch unterschiedliche Ausprägungen:

Während einige von ihnen es lieben, sich in jeder Pfütze zu suhlen, entwickeln andere bei schlechtem Wetter sogar Stress. Sie vermeiden jeden Kontakt zu Wasser und schütteln sich schon nach einem einzigen Regentropfen verzweifelt hin und her.

Gehen Sie daher mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie ihrem Hund, dass Gassigehen auch bei schlechtem Wetter Spaß machen kann. Dabei gilt, wie immer:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung

Nur mit der richtigen Ausrüstung macht der Hundespaziergang im Regen auch Spaß. Ein Regenschirm alleine reicht dabei allerdings nicht, denn die professionelle Regenbekleidung beinhaltet etwas mehr:

  • Hohe Gummistiefel mit gutem Laufprofil
  • Wasserdichte Regenhose
  • Wasserdichte Regenjacke (oder einen langen Regen-Poncho)
  • Wasserdichter Regenhut

Der Spaziergang sollte zwar nicht erzwungen werden, aber Hunde sind durchaus in der Lage, dem schlechten Wetter zu trotzen und müssen nicht vor allen Unbilden desselben beschützt werden.

Spaziergänge im Regen sind für den Hund gesund und erfrischend. Sie bringen sowohl das Immunsystem als auch den Kreislauf in Schwung. Man sollte sich vom schlechten Wetter also nicht die gute Laune verderben lassen und versuchen die guten Seiten zu entdecken.

Man kann sein Lieblingsspielzeug mitnehmen oder sich spannende Spiele für unterwegs einfallen lassen.

Zum Beispiel mit Agility-Übungen wie Balancieren auf einem Baumstamm oder Laufen im Slalom. Oder man versteckt  etwas und der Hund muss es suchen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Manchmal kann es auch helfen, wenn man einen vierbeinigen Freund zum Spazieren einlädt. Oder man probiert mal eine neue Route aus. Durch die neue Umgebung gibt es viele neue Eindrücke und so kann der Vierbeiner vom schlechten Wetter abgelenkt werden. Bei Regenwetter sind weniger Menschen unterwegs – die Chance um Orte zu besuchen, die normalerweise sehr überfüllt sind. Bei schlechtem Wetter sind sogar die Parks beinahe menschenleer. Nahezu perfekt, um mit dem Vierbeiner zu trainieren oder ganz entspannt zu spielen. Auch der Hund ist neugierig und freut sich bestimmt, wenn er neue Plätze erkunden kann, an denen er normalerweise nicht vorbeikommt. Ein klarer Bonuspunkt für den Hundespaziergang im Regen!

Bei Kälte sollte man während der Gassirunde immer in Bewegung bleiben, damit der Hund (und man selbst) gar nicht erst zu frieren anfängt.

Die meisten Hunde besitzen ein dichtes, Wasser abweisendes Fell mit einer schützenden Fettschicht. Sie sind also gut auf das schlechte Wetter vorbereitet. Hunde, bei denen das nicht der Fall ist, können Regenmäntel hilfreich sein, welche gegen Regen, Wind und Kälte schützen. Zudem gibt es Regenmützen und Hunderegenschirme, welche ganz einfach am Hundegeschirr befestigt werden können. Voraussetzung für all die genannten Dinge: Der Hund empfindet sie nicht als unangenehm.

Dass der Hund vom schlechten Wetter krank wird, ist eher nicht zu befürchten. Solange er geimpft und in guter körperlicher Verfassung ist, sollte ihm der Regen und die niedrigen Temperaturen nicht schaden. Bei älteren Hunden und Welpen sollte man allerdings etwas vorsichtiger sein, bei großer Kälte und Nässe könnte er sich in ungünstigen Fällen eine Lungenentzündung zuziehen. So gesehen also noch eine Parallele zum Menschen…

Bei der Rückkehr nach Hause sollte dann ein Handtuch und vielleicht noch ein Lappen bereit liegen, um die Pfoten und den "Unterboden" zu säubern und auch den Rest vom Hund abzutrocknen. Denn beim Nachhausekommen darf das Beste am Regenspaziergang nicht fehlen: Gründliches abrubbeln. Die meisten Hunde lieben es, mit einem weichen Handtuch verwöhnt zu werden.

Langhaarige Hunde sollten regelmäßig gebürstet werden, da das viele Regenwasser ein Verfilzen des Fells begünstigen kann.

Also: Viel Spaß beim Spazieren gehen in diesem Sommer!

P.S.: Die gleichen Tipps kann man auch in Herbst und Winter nutzen, denn selten ist das Wetter dort noch schlechter...