Arno - Der Abonnent für erste Plätze

Am 13.08. startete Arno mit Rico beim HSV Oftersheim. Der Lauf war gekrönt von richtig nassem Wetter. Dementsprechend auch die Laufstrecke.

Aber das macht einen Geländelauf aus. Für Rico war das kein Problem und Arno hat immer genug Kleidung zum Wechseln dabei. Das Ergebnis war

dann auch wie immer super gut:

 

1. Platz                  Arno Schneider mit Rico                2000 m Geländelauf        AK61M                 5,37 Min.

 

 

Da drücken wir jetzt schon mal für die DHV Deutsche Meisterschaft am 02. + 03. September in Spaichingen die Daumen.

Informationen zur Hundeerziehung: Grundausbildung Teil 2: Halten, aber wie?

Informationen zur Hundeerziehung: Grundausbildung

Teil 2: Halten, aber wie?

 

Entscheidend für eine Einwirkung auf den (noch so kleinen) Hund ist das Halten, der richtige Griff in der Schlaufe der Leine.

Schon die Automatikrollen sind ungeeignet dafür, einen Hund richtig zu halten. Dann nämlich, wenn er für Sie zu schnell loslegt. Dann gleitet auch der stärkste Hund aus der Hand, weil die Rolle nur mit wenigen Fingern umgriffen war. Außerdem taugen diese Rollen nicht zur Grundausbildung, denn Sie müssen einen konstanten Abstand als Einwirkungsdistanz zum Hund halten, vor allem, wenn sie es noch nicht beherrschen, wenn Ihnen das lockere Bei-Fuß-Gehen noch nicht in Hand und Fuß übergegangen ist.

Exaktheit in der Körpersprache ist auch bei der Hundeausbildung wichtig, sie führt schneller zum Ziel, weil der Hund exakte Zeichen erhält. Die Schlaufe der Ausbildungsleine (oder Strick), muss vom Hals des Hundes bis zur rechten (!) Hand locker durchhängen, wenn der Hund angeleint ist. Die rechte Hand ist für Anfänger die richtige, weil dort die größere Hebelwirkung erreicht wird und meist auch mehr Kraft vorhanden ist. In der linken Hand können dann Fortgeschrittene ihren Hund halten, die ihren Hund jederzeit im Griff haben (sollten).

Der sichere Griff: Die Hand schlupft durch die Schlaufe. Daumen und die links abstehenden Finger legen sich um das obere Leinen- oder Strickende. So gleitet die Leine nicht durch die Finger, wenn der Hund sich losreißen will. Die Leine ist kein Schiffshaltetau! Vermeiden Sie es von Anfang an, selbst daran zu ziehen. Sie sollen den Hund führen und lenken und halten, aber nie erwürgen. Wenn er selbst sich reinwirft, ist das was anderes, als wenn Sie das tun! Reiter wissen es: Nicht festmachen, locker lassen!

 

Brustgeschirr

 

 

Als Alternative zum Halsband sollte man ein Brustgeschirr in Erwägung ziehen. Nicht, dass die junge Hunde stets stark ziehen können. Aber es ist einfach besser, den Hals als Gleichgewichtszentrum zu entlasten, die Wirbel auch. Mit einem passenden Brustgeschirr (für Fährten), einstellbar und scheuerfest gepolstert, damit es nicht an den Achseln und an der Schulter reibt, hebt ein zierlicher Mensch auch einen schweren Hund aus.

Wieder "gemeistert"

 

Arno und Rico waren am 01. / 02.07. bei der SWHY Meisterschaft in Eggenstein-Leopoldshafen.

Sie starteten beim 5000 m Geländelauf. Rico war kurz vorher noch beim Gesundheitscheck und wurde für topfit erklärt.

Da Arno als einer der Favoriten bekannt ist, bekam er die Startnummer 1 und konnte Gas geben. Das Ergebnis spricht für sich:

 

1. Platz und SWHY Meister in der Altersklasse 61 M in der Zeit von 16,44 Min.

 

Das war auch noch die drittschnellste Zeit des Wettkampfes.

 

Herzlichen Glückwunsch! Wir drücken euch dann alle die Daumen für die anstehenden deutschen Meisterschaften.

 

 

Informationen zur Hundeerziehung: Grundausbildung

Teil 1: Einführung

 

Viele Menschen möchten, dass ihr Hund "aufs Wort folgt". Da sind schon zwei Irrtümer enthalten. "Worte" zu verstehen, muss ihm erst beigebracht werden. Und was das Folgen anbelangt, geschieht das bei den Welpen von Hundemüttern aus Überlebenswillen und nicht aus menschlichem, ja soldatischem Gehorsam. Sie folgen - buchstäblich - ihrer Hundemutter: um etwas zu lernen, und um Gefahren aus dem Wege zu gehen. Das sind die einzigen, weil biologischen Prinzipien des Folgens. Wenn Menschen blinden Gehorsam einfordern, ist nur Missverständnis die Folge.

Viele Besitzer von Kleinhunden meinen, ihr Hund müsse nichts lernen, nichts können. Das ist so, wie wenn kleinwüchsige Menschen nichts lernen dürften. Ein anderes Vorurteil, ein bequemes: Einmal gelernt, ewig intus? Irrtum. Ausgenommen sehr leichtführige Hunde, die "blind" gehorsam sind. Bei selbstbewussten und eigenwilligen Hundetypen muss ein Leben lang immer wieder mal die Rangordnung gefestigt, bestätigt oder korrigiert werden. Wie im richtigen Wolfsleben.

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Hund und Hitze oder Hot-Dogs mal anders

In den letzten Tagen sind wir ja mit besonders schönem Wetter beglückt worden. Aber wie alles hat auch das schöne Wetter seine Kehrseite. Sehr häufig liest man bei solchen Wetterlagen davon, dass Kinder und Tiere (hier hauptsächlich Hunde) aus völlig überhitzten Autos gerettet werden müssen.

Daher hier nochmal der dringende Aufruf: lassen Sie keine Kinder und keine Hunde im Auto zurück, wenn sie das Fahrzeug in der Sonne abstellen müssen. Die Temperaturen im Fahrzeuginneren erreichen in kürzester Zeit unerträgliche Höhen! Auch leicht geöffnete Fenster bringen dabei keine Verbesserung!

Solche Aktionen können bis zum Tod der Fahrzeuginsassen (ob Kind oder Hund) führen.

In diesem Monat mussten z.B. in Rheinland-Pfalz bereits zwei Säuglinge aus heißen Autos gerettet werden. In Wittlich hatte eine Mutter ihr Kind auf einem Parkplatz im Wagen gelassen, um einkaufen zu gehen. Eine andere Frau hatte in Monsheim ihr Kind versehentlich im Auto eingeschlossen und alarmierte die Polizei. "Es gilt jederzeit: befreien Sie das Kind, wenn sie es alleine im Auto auf einem Supermarktparkplatz sehen. Hier gilt 'Nothilfe', Sie sind also berechtigt die Scheiben einzuschlagen", erklärt Herbert Fuss, ein Experte des ADAC. Bis die Polizei oder Feuerwehr an Ort und Stelle sei, würde zu viel Zeit vergehen, so Fuss. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Kind dabei nicht verletzt wird. "Nicht wegsehen! Wenn Sie überfordert sind oder keine Kraft haben, holen Sie sich Hilfe".

Was tun, wenn man einen eingesperrten Hund sieht?

An Passanten, die ein in einem überhitzten Auto eingesperrtes Tier sehen, appelliert die Polizei, umgehend, auch über den Notruf 110, die nächste Polizeidienststelle zu alarmieren. Wenn ein Hund aus einem Fahrzeug stark überhitzt gerettet wird, sollte der Retter Vorsicht walten lassen, denn das Tier hat eventuell Todesangst und könnte um sich beißen.

Nach dem Befreien sollte der Hund sofort in den Schatten gelegt und nicht mit Wasser abgespritzt, sondern mit nassen Tüchern von unten nach oben abgekühlt werden. Zunächst sollte man ihn nur kleine Mengen Wasser trinken lassen und baldmöglichst zu einem Tierarzt fahren.

Grundsätzlich haben Hunde mit Hitze mehr zu kämpfen als mit Kälte. Um die hohen Temperaturen auszugleichen, hecheln Hunde was das Zeug hält und kühlen sich durch die Atmung ab. Sie atmen die warme Luft über die Schnauze aus und kühle Luft durch die Nase ein.

Zusätzlich sorgt der auf der Zunge verdunstende Speichel für Kühlung. Anders als beim Menschen haben Hunde im Wesentlichen nur die Zungenoberfläche zur Verfügung, um dem Körper mittels Verdunstung Wärme zu entziehen. Je schneller der Hund atmet oder hechelt, desto besser kann er sich abkühlen. Darüber hinaus tragen auch die Pfoten mitsamt ihren Schweißdrüsen etwas dazu bei, höhere Temperaturen auszugleichen. Um die Verdunstungskälte jedoch effektiv nutzen zu können, benötigen Hunde im Sommer - genau wie wir Menschen - deutlich mehr Wasser. Achten Sie daher beim Ihrem Vierbeiner immer darauf, dass er genügend Flüssigkeit aufnehmen kann.

Daran denkt das beschuhte Frauchen oder Herrchen beim Gassigehen im Hochsommer nicht unbedingt: Heißer Asphalt tut den Vierbeinern weh und kann zu verbrannten Pfoten führen. „Vor allem Hundebesitzer sollten beim täglichen Spaziergang ganz besonders vorsichtig sein“, warnt der Landestierschutzverband.

 

Die Tierschützer raten, bei zu hohen Temperaturen keine langen Strecken auf dem aufgeheizten Asphalt zurückzulegen. „Lieber laufen die Tiere auf Gras oder sandigen Wegen.“ Wichtig sei auch, dass der Hund in den Schatten ausweichen kann. Und: „Lassen Sie den Hund auf keinen Fall neben dem Fahrrad herlaufen, denn auch wenn der Hund schnell läuft, kann es zu Verbrennungen kommen, und der Hund kann sich überanstrengen.“ Auch Gehorsamsübungen wie „Sitz“ und „Platz“ auf aufgeheizter Straße seien tabu.