Keine Termine

Er hat es wieder getan!

Unser neuer Welpentrainer Uwe hat, nicht nur, wie berichtet, mit seiner Frau Petra den Welpenplatz auf Vordermann gebracht. Nun hat er auch noch in Eigenregie Trainingsgeräte für seine kleinen Schützlinge gebaut. Dabei hat er gezeigt, was man aus Restholzstücken so alles machen kann.

Neben einer Treppe und Rampe entstand auch noch eine Wippe. Feines Detail: Die Treppe kann zu einer "offenen" Treppe umgebaut werden. Hunde haben häufig Angst Treppen hochzugehen, durch die sie hindurchsehen können. Das kann man nun schon im Welpenalter trainieren und den Vierbeinern die Angst nehmen.

Hund im Regen

 

 

Wir kennen es alle aus der letzten Zeit: Es regnet, es ist kühl, der Waldboden ist matschig und schmutzig. Eigentlich ein schöner, milder Winter, dieser Sommer.

Bei dem Wetter möchte man am liebsten nicht vor die Türe. Manchen Hunden geht das genauso.

Auch wenn Hunde tatsächlich eine Zeit lang ohne lange Spaziergänge zurecht kommen, sind ausgiebige Spaziergänge wichtig. Selbst wenn das Wetter schlecht ist. Vielen Hundebesitzern ist dies sogar wichtig, zwingt es sie doch ihren anderen Hund (nämlich den inneren Schweinehund) zu überwinden, und trotzdem vor die Tür zu gehen. Frische Luft und Bewegung ist ja nicht nur für den Vierbeiner gesund.

Bei unseren Fellnasen nun gibt es auch unterschiedliche Ausprägungen:

Während einige von ihnen es lieben, sich in jeder Pfütze zu suhlen, entwickeln andere bei schlechtem Wetter sogar Stress. Sie vermeiden jeden Kontakt zu Wasser und schütteln sich schon nach einem einzigen Regentropfen verzweifelt hin und her.

Gehen Sie daher mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie ihrem Hund, dass Gassigehen auch bei schlechtem Wetter Spaß machen kann. Dabei gilt, wie immer:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung

Nur mit der richtigen Ausrüstung macht der Hundespaziergang im Regen auch Spaß. Ein Regenschirm alleine reicht dabei allerdings nicht, denn die professionelle Regenbekleidung beinhaltet etwas mehr:

  • Hohe Gummistiefel mit gutem Laufprofil
  • Wasserdichte Regenhose
  • Wasserdichte Regenjacke (oder einen langen Regen-Poncho)
  • Wasserdichter Regenhut

Der Spaziergang sollte zwar nicht erzwungen werden, aber Hunde sind durchaus in der Lage, dem schlechten Wetter zu trotzen und müssen nicht vor allen Unbilden desselben beschützt werden.

Spaziergänge im Regen sind für den Hund gesund und erfrischend. Sie bringen sowohl das Immunsystem als auch den Kreislauf in Schwung. Man sollte sich vom schlechten Wetter also nicht die gute Laune verderben lassen und versuchen die guten Seiten zu entdecken.

Man kann sein Lieblingsspielzeug mitnehmen oder sich spannende Spiele für unterwegs einfallen lassen.

Zum Beispiel mit Agility-Übungen wie Balancieren auf einem Baumstamm oder Laufen im Slalom. Oder man versteckt  etwas und der Hund muss es suchen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Manchmal kann es auch helfen, wenn man einen vierbeinigen Freund zum Spazieren einlädt. Oder man probiert mal eine neue Route aus. Durch die neue Umgebung gibt es viele neue Eindrücke und so kann der Vierbeiner vom schlechten Wetter abgelenkt werden. Bei Regenwetter sind weniger Menschen unterwegs – die Chance um Orte zu besuchen, die normalerweise sehr überfüllt sind. Bei schlechtem Wetter sind sogar die Parks beinahe menschenleer. Nahezu perfekt, um mit dem Vierbeiner zu trainieren oder ganz entspannt zu spielen. Auch der Hund ist neugierig und freut sich bestimmt, wenn er neue Plätze erkunden kann, an denen er normalerweise nicht vorbeikommt. Ein klarer Bonuspunkt für den Hundespaziergang im Regen!

Bei Kälte sollte man während der Gassirunde immer in Bewegung bleiben, damit der Hund (und man selbst) gar nicht erst zu frieren anfängt.

Die meisten Hunde besitzen ein dichtes, Wasser abweisendes Fell mit einer schützenden Fettschicht. Sie sind also gut auf das schlechte Wetter vorbereitet. Hunde, bei denen das nicht der Fall ist, können Regenmäntel hilfreich sein, welche gegen Regen, Wind und Kälte schützen. Zudem gibt es Regenmützen und Hunderegenschirme, welche ganz einfach am Hundegeschirr befestigt werden können. Voraussetzung für all die genannten Dinge: Der Hund empfindet sie nicht als unangenehm.

Dass der Hund vom schlechten Wetter krank wird, ist eher nicht zu befürchten. Solange er geimpft und in guter körperlicher Verfassung ist, sollte ihm der Regen und die niedrigen Temperaturen nicht schaden. Bei älteren Hunden und Welpen sollte man allerdings etwas vorsichtiger sein, bei großer Kälte und Nässe könnte er sich in ungünstigen Fällen eine Lungenentzündung zuziehen. So gesehen also noch eine Parallele zum Menschen…

Bei der Rückkehr nach Hause sollte dann ein Handtuch und vielleicht noch ein Lappen bereit liegen, um die Pfoten und den "Unterboden" zu säubern und auch den Rest vom Hund abzutrocknen. Denn beim Nachhausekommen darf das Beste am Regenspaziergang nicht fehlen: Gründliches abrubbeln. Die meisten Hunde lieben es, mit einem weichen Handtuch verwöhnt zu werden.

Langhaarige Hunde sollten regelmäßig gebürstet werden, da das viele Regenwasser ein Verfilzen des Fells begünstigen kann.

Also: Viel Spaß beim Spazieren gehen in diesem Sommer!

P.S.: Die gleichen Tipps kann man auch in Herbst und Winter nutzen, denn selten ist das Wetter dort noch schlechter...

Tag des Hundes und Wiesenfest 2020 abgesagt

Als Schirmherr des Tag des Hundes wird jedes Jahr ein „Botschafter des Hundes“ ernannt. Mit diesem Titel werden Personen aus dem öffentlichen Leben geehrt, die sich durch eine positive Einstellung zum Hund und dem Leben mit Hunden auszeichnen. Botschafter des Hundes waren bislang Leonard Lansink (2019), Martin Armknecht (2018), Dr. Christine Theiss (2017), Jessica Kastrop (2016), Bettina Böttinger (2015), Jana Ina Zarrella (2014), Cornelia Poletto (2013), Ralph Herforth (2012), Erol Sander (2011) und Nina Ruge (2010).

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Hund und Corona

Keine Frage mehr - das Thema Corona-Virus trifft uns mittlerweile alle. Doch: sind auch unsere Vierbeiner davon betroffen?

Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf eine potentielle Gefahr des Coronavirus für unsere Hunde. Spricht man von Coronaviren bei Hunden, ist die blutige Durchfallerkrankung gemeint und nicht das Lungenleiden, für das die gefährlichen Coronaviren beim Menschen verantwortlich sind. Dabei sind Corona-Viren im Spiel, die schon lange bekannt sind und nicht die Erreger von Covid-19.

Die WHO meldet bislang keine möglichen Übertragungen von Menschen auf Tiere. Sie schreibt dazu:

 "Im Moment gibt es keine Nachweise, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen vom Corona-Virus infiziert werden können. Trotzdem empfehlen wir, nach dem Kontakt mit Tieren gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen. Da schützt Sie vor verschiedenen Bakterien wie z.B. Coli und Salmonellen, die zwischen Menschen und Haustieren übertragen werden können"

 Zwar wurde kürzlich eine "schwache Infizierung" eines Hundes in Hongkong festgestellt, der Erreger wurde aber lediglich auf der Schnauze des Vierbeiners festgestellt und gelangte dort eher zufällig hin. Das Tier zeigte keinerlei Symptome.

 

Darf ich mit meinem Hund weiter Gassi gehen?

Sofern man nicht unter "häusliche Isolierung" gestellt wurde, also "lediglich" eine allgemeine Ausgangssperre verhängt ist: Ja. Denn die Ausgangssperre gilt nicht für "notwendige Wege". Dazu zählt eben auch ein kurzer Gassi-Gang oder auch der Gang zum Futtermittelhändler (der ja auch sein Geschäft nicht schließen muss). Dabei sollten die üblichen Hygiene-Regeln eingehalten werden.

Schwieriger wird es, wen man unter häusliche Quarantäne gestellt wurde. Dann muss die Versorgung durch den Halter anders sichergestellt werden, das Tier also von jemand anderem ausgeführt werden. Wenn möglich sollte dabei der direkte Kontakt zwischen Halter und "Ausführer" vermieden werden. So sollte man das Tier z.B. im Eingangsbereich übergeben. Gegebenenfalls sollte der "Ausführer" eine andere Leine und ein anderes Halsband mitbringen. Auf jeden Fall sollten auch hier die allgemeinen Hygienebestimmungen - z.B. die  der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) eingehalten werden.

Einfacher ist die Beschaffung von Hundefutter: Das Tierfutter kann man sich auch nach Hause bringen lassen. Oft bieten örtliche Händler diesen Service an.

Tierheime melden teilweise auffällig viele Mitbürger, die sich von ihren Haustieren trennen möchten. Dazu gibt es aus o.g. Gründen im Moment keine Veranlassung. Tierheime sind in der Regel bemüht, in Schwierigkeiten geratenen Tierhaltern zu helfen. Das Tierheim Sinsheim schreibt z.B. auf seiner Webseite:

"Außerdem möchten wir Menschen helfen, die nun in Not geraten sind und Hilfe bei der Versorgung ihres Tieres benötigen. Wir werden versuchen Kontakte herzustellen zu Menschen, die sich bereit erklären einen Hund auszuführen, zu Hundebesitzer, die im Moment nicht in der Lage dazu sind. Außerdem möchten wir in Not geratene Tierbesitzer helfen, wenn sie Futter oder sonstiges benötigen."

Ansonsten sind viele Tierheime derzeit geschlossen. "Stamm-Gassi-Geher" können zwar weiter zu den üblichen Zeiten mit den Hunden spazieren gehen (solange keine allgemeine Ausgangssperre verfügt wurde), neue Gassi-Geher können aber leider nicht angenommen werden. Fundtiere können dennoch, nach telefonischer Absprache, angenommen werden.

Bleiben Sie gesund!